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Rettungsinsel - hier finden Sie Hilfe

Spass haben – keinen Ärger!

Die Bergkirchweih ist ein Familienfest für Jung und Alt – ein Fest bei dem sich alle wohl und sicher fühlen sollen. Trotz einer grundsätzlich friedlichen und sicheren Bergkirchweih weiß die Statistik von drei Sexualdelikten während des letzten Fests. Doch die Experten gehen davon aus, dass es – wie in der übrigen Gesellschaft auch – eine Dunkelziffer gibt. Aufklärung und Prävention sind deshalb besonders wichtig. „Spaß haben – keinen Ärger. Keine sexuelle Gewalt am Berg!“ ist das Motto einer Kampagne, mit der die Stadt, Polizei und der Verein „Notruf und Beratung für vergewaltigte Mädchen und Frauen“ sexuelle Übergriffe auf dem Festgelände und während des „After-Bergs“ vorbeugen wollen. Personen, die sich bedroht fühlen oder Opfer von Übergriffen wurden, erhalten bei den sogenannten Rettungsinseln, drei auf dem Bergkirchweihgelände bei den Sanitätsstationen und eine auf dem Martin-Luther-Platz, Hilfe.

Tipps für einen sicheren Bergbesuch und zum Schutz vor sexueller Gewalt

  • Wenn’s geht: Immer mit Freundinnen und Freunden hin- und heimgehen. Einen Treffpunkt vereinbaren, falls ihr euch verliert.
  • Nicht mit jemandem mitgehen, den ihr gerade kennengelernt habt – auch wenn er oder sie noch so freundlich ist.
  • Handy und Geld am besten direkt am Körper tragen, Taschen oder Rucksäcke können verloren gehen.
  • Nicht zu viel trinken. Trunkenheit macht handlungsunfähiger. Wenn Du merkst, dass Du zu viel getrunken hast, bitte einen Freund/eine Freundin Dich heimzubringen. Lege Dich auf keinen Fall zum Schlafen irgendwo hin.
  • Vorsicht vor K.-o.-Tropfen – lass Getränke nicht unbeaufsichtigt stehen!
  • Richte im Falle eines Angriffs klare Worte und Ansagen gegen den Angreifer. Nicht zögern, laut zu schreien und »Feuer, Feuer« zu rufen, da sich durch das Wort »Feuer« andere Menschen selbst bedroht fühlen und eher aufmerksam werden. Sprecht auch Nachbarn oder Passanten direkt an.
  • Kreuze bei vermuteter Verfolgung die Straße in einem 90-Grad-Winkel, um zu erfahren, ob Du wirklich verfolgt wirst. Halte dann nach hellen Plätzen und beleuchteten Hauseingängen Ausschau. Gehe zielstrebig auf ein Gebäude zu und läute.
  • Gehe immer in die Richtung, wo Menschen sind. Steuer nicht die eigene Wohnung an, wenn Du hierbei abgelegene Örtlichkeiten passieren müsstest.
  • Spreche Frauen oder Mädchen an, die ebenfalls alleine in die gleiche Richtung gehen und setze mit ihnen den Weg gemeinsam fort.
  • Zögere nicht, das Security-Personal auf dem Berg anzusprechen.

 

Rettungsinseln auf dem Berg:

  • WACHE WEST – Bergstraße 13 (geöffnet von 16:00 bis 24:00 Uhr)
  • BERGWACHE – Schützenweg 3 (geöffnet von 10:00 bis 24:00 Uhr)
  • WACHE OST – Schützenweg/Rathsberger Straße (geöffnet von 10:00 bis 23:00 Uhr)

 

Rettungsinsel in der Stadt (geöffnet von 23:00 bis 03:00 Uhr):

  • Martin-Luther-Platz gegenüber Stadtmuseum

 

Beratung bei sexueller Belästigung 09131 20 97 20, www.notruf-erlangen.de