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Berg bleibt Magnet

Rund eine Million Besucher auf der Erlanger Bergkirchweih

Erlangen – Am Montag wurde die Erlanger Bergkirchweih am Erich-Keller symbolisch mit einem Fass begraben. Dann hat nach Schätzung der Veranstalter erneut rund eine Million Gäste das Erlebnis Berg besucht. „Ein tolles, friedliches Familienfest – anfangs absolut vom Wetter begünstigt, zum Ende hat Petrus allerdings etwas geschwächelt, insgesamt aber erneut eine herrliche Kärwa“, meint der Vorsitzende des Süddeutschen Schaustellerverbandes, Lorenz Kalb. Kollege Adam Kunstmann ergänzt: „Bergkärwa ist der Inbegriff in Franken, nirgends zeigt ein Fest derart starke Magnetwirkung.“

Positive Rückmeldung auch von Polizei und Rettungsdienst. „Das war ein durchschnittlicher Berg, analog zu den letzten Jahren. Ohne nennenswerte Ausschläge nach oben oder unten. Weit weg von massenweise Komatrinken und Gewaltexzessen.“ Die leicht gesteigerten Einsatzzahlen beim BRK seien auf die starken Spitzen bei den Besucherzahlen zurückzuführen.

 

Stimmen

Konrad Beugel, Wirtschaftsreferent Erlangen
Ein rundum gelungener Berg 2012. Ähnlich der vergangenen Jahre. Die Erlanger Bergkirchweih ist und bleibt einer der schönsten Biergärten Deutschlands. Die Magnet- und Sogwirkung, einzigartig. Das Wetter hat sicher zum Schluss etwas geschwächelt, das hält viele Besucher trotzdem nicht ab, den Aufstieg zu wagen. Die Forderung der Schausteller, den Berg weiter als großes Familienfest zu fördern, unterstütze ich klar. Nur der gemeinsame Weg - für alle Generationen offen – kann erfolgreich sein. Wir benötigen auf dem Berg auch keine Rekordzahlen, uns genügt, wenn Erlangen – mindestens – einmal im Jahr Pflicht ist.“

Lorenz Kalb, Vorsitzender Süddeutscher Schaustellerverband
„Für uns Schausteller sehr wichtig: Ein Fest für die ganze Familie. Und friedlich muss es sein. Trotz Mega-Andrang. Dafür steht die Erlanger Bergkirchweih. Wir fordern auch weiter, die Positionierung als Familienfest zu stärken. Nur Keller geht nicht … und nur Riesenrad geht auch nicht. Ein modernes Volksfest – und da steht auch Tradition nicht dagegen – benötigt eine breite Angebotspalette, um beim Publikum weitreichend zu punkten. Während in manchen Regionen Deutschlands Feste auf der Kippe stehen, punktet Franken mit Tradition, Innovation und Kreativität. Das ist die richtige Richtung. Und wir werden durch Besucherandrang bestätigt.“

Adam Kunstmann, Vorsitzender des BLV Erlangen, der Bezirksstelle des Landesverbandes der Schausteller und der Marktkaufleute
Er hat traumhaft angefangen, „unser Berg“ – gigantisch Pfingsten, dann im Festverlauf – wetterbedingt – etwas schwächer, trotzdem: ein tolles Fest. Insgesamt denke ich: Ein Berg, ähnlich stark der letzten Jahre. Aufgefallen ist uns allerdings, dass die „Bergplanungen“ sich oft nach den modernen Wetterprognosen, sprich Apps auf dem Smartphone, richten. Danach wird entschieden … ja oder nein …. Auf jeden Fall schwärmt ganz Franken vom Berg … von der Anziehungskraft … von der Sogwirkung … ja, und wir Schausteller natürlich auch.“

Thomas Fischer, Festwirt, Erich – Keller
„Ein toller Berg 2012. Erlangen feierte ein großes, friedliches Fest. Für uns war´s ein Bomben-Wetter. Frühschoppen stark, der zweite Samstag der absolute Hammer, kaum ein Vergleich in den letzten zehn Jahren. Tagsüber schon ein absolut starkes Geschäft. Teilweise gegen elf/zwölf Uhr schon volle Keller. Begeisterte Menschen aus dem ganzen Umland: Fürth, Nürnberg, Bamberg, Bayreuth – so muss es sein … und wir hatten viel Spaß zusammen. Auf unserem Berg!“

Robert Hempen, Big Bamboo
„Wir sind begeistert. Unser neues Geschäft (Lauf-, Belustigung) wurde glänzend angenommen. Die ganze Familie war da … manche Besucher kamen mehrmals am Tag. Das passiert nicht oft. Erlangen bietet einfach besonderes Flair. Wir haben offenbar gut dazu gepasst … das freut uns riesig … mir persönlich, als Nicht-Bayer, gefällt der hohe Tracht-Anteil so gut … hier schmückt man sich richtig für ein Fest. Toll und Gratulation an Erlangen …“

06.06.2012 10:51 (Kommentare: 0)

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